Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Sachsen: DGB kritisiert „Umzugszirkus“ an Behördenstandorten; 02/2011

DGB kritisiert „Umzugszirkus" an Behördenstandorten

Sachsens Verwaltung läuft Gefahr, durch ein neues Standortkonzept ihre Bürgernähe zu verlieren. Das befürchtet der DGB, nachdem die Staatsregierung ihr Konzept zur Neuordnung der Behördenstandorte vorgelegt hat. „Das ist ein Umzugszirkus", kritisierte die sächsische DGB-Vorsitzende Iris Kloppich. Sie sieht darin keine fachliche Begründung, sondern nur „politische Zufallsentscheidungen". Kloppich: „Durch die Konzentration auf immer weniger Standorte werden die Wege für die Bürger weiter und die Beschäftigten müssen immer größere Anfahrtswege in Kauf nehmen." Der Verdacht bestehe, „dass durch die massive Umzugstätigkeit Beschäftigte vergrault werden sollen und damit das Einsparvolumen von 17.000 Beschäftigten in den nächsten Jahren erreicht werden soll". Die Veränderungen betreffen insbesondere Polizei, Justiz, Straßenbauverwaltung sowie Umweltbehörden. Statt sieben wird es nur noch fünf Polizeidirektionen geben, pro Landkreis sind maximal vier Reviere vorgesehen. Laut Konzept entsteht 2012 ein Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Dazu werden die Straßenbauämter mit dem Autobahnamt zusammengelegt.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2011



 

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